Über mich

Hunde begleiten mich seit fast 20 Jahren. Mein erster eigener Hund war ein Berner Sennenhund, den ich zu meinem 10. Geburtstag bekam. Seitdem haben mich Hunde nicht mehr losgelassen – und aus einer frühen Leidenschaft wurde schließlich meine Berufung.

Heute bin ich hauptberuflich Polizeidiensthundeführer und verfüge über mehr als 30 Wochen Vollzeitlehrgänge im Bereich Diensthundewesen. Darüber hinaus bin ich ausgebildeter Schutzdiensthelfer und und verfüge über die behördliche Erlaubnis gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 8 Buchst. f TierSchG Hunde zu trainieren.

Meine Erfahrung beschränkt sich dabei nicht auf einen bestimmten Hundetyp. Im Laufe der Jahre durfte ich mit den unterschiedlichsten Hunden arbeiten: vom Welpen aus einer verantwortungsvollen Zucht über Hunde vom Bauernhof bis hin zu Tierheim- und Tierschutzhunden. Auch zahlreiche Pflegehunde habe ich bei ihrer Erziehung begleitet und dabei unterstützt, ein passendes neues Zuhause zu finden. Ebenso gehört das Training und der Umgang mit Diensthunden zu meinem beruflichen Alltag.

Ein Junge mit braunen lockigen Haaren trägt eine graue Cap und eine schwarze Weste, steht auf grünem Rasen, mit einem Bernhardiner-Hund zu seiner Rechten.

Ausgewogen, fair und individuell

Ich sehe mich selbst als ausgewogenen („balanced“) Hundetrainer. Für mich bedeutet das, nicht an einer einzigen Trainingsmethode festzuhalten, sondern den Hund als Individuum zu betrachten und das Training entsprechend anzupassen.

Dabei arbeite ich mit allen vier Quadranten der operanten Konditionierung. Erwünschtes Verhalten wird gezielt aufgebaut und verstärkt, während unerwünschtes Verhalten, wenn notwendig, fair und nachvollziehbar korrigiert wird. Entscheidend ist für mich dabei, dass der Hund versteht, welches Verhalten von ihm erwartet wird.

Hundetraining sollte weder aus ständigem „Nein“ noch aus dem ausschließlichen Verteilen von Leckerlis bestehen. Ein gutes Training schafft Verständnis, Verlässlichkeit und Vertrauen und gibt sowohl dem Hund als auch seinem Menschen klare Orientierung.

Erfahrung aus der Praxis

Durch meine berufliche Tätigkeit als Polizeidiensthundeführer habe ich gelernt, Hunde auch in anspruchsvollen Situationen zu lesen, ihr Verhalten richtig einzuschätzen und Ausbildung konsequent und strukturiert aufzubauen. Gleichzeitig haben mich die vielen unterschiedlichen Hunde und ihre individuellen Geschichten gelehrt, dass es nicht die eine Trainingsmethode für jeden Hund gibt.

Ob Welpe, Junghund, erwachsener Hund, Tierschutzhund oder Diensthund, jeder Hund bringt seine eigene Geschichte, seine genetischen Anlagen, Erfahrungen und Charaktereigenschaften mit.

Genau dort setze ich an.

Mein Ziel ist es, Mensch und Hund zu einem verlässlichen Team zu machen. Dabei geht es mir nicht darum, einen Hund einfach nur „funktionieren“ zu lassen. Vielmehr möchte ich dem Halter das nötige Wissen und die Werkzeuge an die Hand geben, um seinen Hund auch außerhalb des Trainings sicher, fair und souverän zu führen.

Denn am Ende ist ein gutes Hundetraining vor allem die Ausbildung des Menschen.